Über Familien hinweg

Dvaita-Vedanta und Römischer Katholizismus

Verschiedene Familien mit 11 Achsen in enger Übereinstimmung — die Art Paarung, die ein Test, der nur die Achsen des Göttlichen gewichtet, nie zutage fördern würde. Mittlerer Abstand über alle siebzehn Achsen: 0.18 (0 hieße identisch).

Dvaita-VedantaHinduismus

Gott, Seelen und Materie sind dauerhaft verschieden — ein innerhalb des Vedanta ungewöhnlich scharfer Dualismus und die hinduistische Schule, die einem klassisch theistischen Bild am nächsten kommt. Die Befreiung hängt an der göttlichen Gnade, nicht am Erkennen einer Identität, die immer schon bestand.

Römischer KatholizismusChristentum

Ein personhafter, transzendenter Gott, erkannt durch Offenbarung und Vernunft zugleich, vermittelt durch eine sakramentale Kirche mit Lehrautorität. Die Menschheit ist verwundet und wird durch die Gnade gerettet, die die Menschen durch die Sakramente erreicht und nicht an ihnen vorbei.

Worin sie übereinstimmen

  • A1 Göttliche Wirklichkeit

    Beide liegen bei eine göttliche Wirklichkeit existiert gewiss — ein Abstand von 0.00.

  • D1 Weg zum höchsten Gut

    Beide liegen bei eher „als Gnade geschenkt“ — ein Abstand von 0.00.

  • A2 Personhaftigkeit

    Beide liegen bei ein personhaftes Gegenüber, das man ansprechen kann — ein Abstand von 0.03.

  • B1 Quelle der Wahrheit

    Sie liegen bei eher „offenbart und feststehend“ beziehungsweise offenbart und feststehend — ein Abstand von 0.03.

  • C1 Fortbestand des Selbst

    Beide liegen bei besteht in irgendeiner Form fort — ein Abstand von 0.03.

  • D3 Der Körper

    Beide liegen bei eher „zu zügeln“ — ein Abstand von 0.05.

  • E1 Ausschließlichkeit

    Beide liegen bei eher „ein einziger wahrer Weg“ — ein Abstand von 0.05.

  • B3 Institutionelle Autorität

    Beide liegen bei Klerus und Tradition entscheiden — ein Abstand von 0.07.

  • D2 Stellenwert des Rituals

    Beide liegen bei wesentlich und vorgeschrieben — ein Abstand von 0.07.

  • A3 Vielheit

    Beide liegen bei eher „streng eines“ — ein Abstand von 0.08.

  • E4 Stellung der Natur

    Beide liegen bei zwischen „Schöpfung, zum Gebrauch gegeben“ und „beseelt und selbst heilig“ — ein Abstand von 0.08.

Worin sie sich trennen

  • C2 Gestalt der Zeit

    Dvaita-Vedanta: zyklische Wiederkehr. Römischer Katholizismus: ein Leben, dann das Gericht. Ein Abstand von 0.88 auf einer Achse, die von „ein Leben, dann das Gericht“ bis „zyklische Wiederkehr“ reicht.

  • E2 Ursprung des Kosmos

    Dvaita-Vedanta: anfangslos oder natürlich. Römischer Katholizismus: ein gewollter Akt. Ein Abstand von 0.83 auf einer Achse, die von „ein gewollter Akt“ bis „anfangslos oder natürlich“ reicht.

  • C3 Die menschliche Lage

    Dvaita-Vedanta: zwischen „gefallen und auf Rettung angewiesen“ und „unwissend, aber im Grunde heil“. Römischer Katholizismus: gefallen und auf Rettung angewiesen. Ein Abstand von 0.40 auf einer Achse, die von „gefallen und auf Rettung angewiesen“ bis „unwissend, aber im Grunde heil“ reicht.

Alle siebzehn Achsen

AchseDvaita-VedantaRömischer KatholizismusAbstand
A1 Göttliche Wirklichkeiteine göttliche Wirklichkeit existiert gewisseine göttliche Wirklichkeit existiert gewiss0.00
A2 Personhaftigkeitein personhaftes Gegenüber, das man ansprechen kannein personhaftes Gegenüber, das man ansprechen kann0.03
A3 Vielheiteher „streng eines“eher „streng eines“0.08
A4 Orteher „gänzlich jenseits der Welt“zwischen „gänzlich jenseits der Welt“ und „ganz in ihr gegenwärtig“0.20
B1 Quelle der Wahrheiteher „offenbart und feststehend“offenbart und feststehend0.03
B2 Lesart heiliger Texteeher „wörtlich und bindend“eher „wörtlich und bindend“0.17
B3 Institutionelle AutoritätKlerus und Tradition entscheidenKlerus und Tradition entscheiden0.07
C1 Fortbestand des Selbstbesteht in irgendeiner Form fortbesteht in irgendeiner Form fort0.03
C2 Gestalt der Zeitzyklische Wiederkehrein Leben, dann das Gericht0.88
C3 Die menschliche Lagezwischen „gefallen und auf Rettung angewiesen“ und „unwissend, aber im Grunde heil“gefallen und auf Rettung angewiesen0.40
D1 Weg zum höchsten Guteher „als Gnade geschenkt“eher „als Gnade geschenkt“0.00
D2 Stellenwert des Ritualswesentlich und vorgeschriebenwesentlich und vorgeschrieben0.07
D3 Der Körpereher „zu zügeln“eher „zu zügeln“0.05
E1 Ausschließlichkeiteher „ein einziger wahrer Weg“eher „ein einziger wahrer Weg“0.05
E2 Ursprung des Kosmosanfangslos oder natürlichein gewollter Akt0.83
E3 Ort der Zugehörigkeiteher „ein Volk, ererbt“zwischen „ein Volk, ererbt“ und „eine persönliche Entscheidung“0.15
E4 Stellung der Naturzwischen „Schöpfung, zum Gebrauch gegeben“ und „beseelt und selbst heilig“zwischen „Schöpfung, zum Gebrauch gegeben“ und „beseelt und selbst heilig“0.08

Die Positionen von Dvaita-Vedanta stützen sich vor allem auf Madhva’s Anuvyakhyana and Dvaita commentarial tradition; die von Römischer Katholizismus auf Catechism of the Catholic Church (2nd ed., 1997). Die Quellen je Zelle stehen auf der Seite der jeweiligen Tradition.

Welche der beiden steht Ihnen näher?

Der Fragebogen verortet Ihre Antworten auf denselben Achsen und ordnet alle 65 Traditionen nach Nähe. Jetzt ausfüllen.